Mit der Mentalität eines einstigen politischen Aktivisten und dem Ästhetikverständnis eines ehemaligen, unabhängig schaffenden, darstellenden Künstlers entwickelte der Wahlberliner Axel Lauer eine unverkennbare Handschrift in seiner jüngsten Berufung, der Fotografie.
Diese Disziplin als abbildendes Handwerk - und weniger als Kunstform - betrachtend, zwingt der Fotograf seinen Motiven den eigenen Idealismus keineswegs auf, sondern benutzt ihn als Grundlage, dem Wesen seiner Modelle mit Respekt gegenüber zu treten, um deren natürliche, oft nicht wahrgenommene Realität in ihrer vollen Entfaltung festzuhalten.






